Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bo Kanda Lita Baehre wird Elitesportler des Jahres (04.05.2018)

 

Bo Kanda Lita Behre hat in der Saison 2017 drei deutsche Meistertitel (U20, U23 und bei den Aktiven)geholt und dem zweiten Platz bei der Junioren Europameisterschaft belegt. Damit hat  der Schüler gezeigt, was für ein erfolgreicher Sportler er ist.

 

Presse_Foto_Bo_Fr Kreusch_kl3Interview mit Bo Kanda Lita Baehre

 

Bo, über deine Erfolge ist ja schon einiges veröffentlicht worden. Vor allem im letzten Jahr warst du ja enorm erfolgreich.  Aber auch im neuen Jahr hast du dich schon wieder gesteigert. Im Januar hast du deine bisherige persönliche Bestzeit in der Halle gezeigt und bist zum Elitesportlers des Jahres des Spotinternats gekürt worden.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Bo: Danke!

 

Was bedeutete dir das?

 

Bo: In erster Linie Anerkennung und Unterstützung; auch die damit verbundene Akzeptanz ist mir wichtig. Des Weiteren zeichnet es auch die gute Arbeit des Internats aus, die mir hilft, schulisch wie sportlich gute Leistung zu bringen. Und ohne meine Trainerin Christine Adams wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen.

 

Wieviel Zeit wendest du für Training auf in der Woche?

 

Bo: Ich habe sieben Trainingseinheiten in der Woche, zweimal in der Woche zwei Trainingseinheiten am Tag, dienstags und donnerstags. Während der Saison wird der Trainingsumfang reduziert, aber dazu kommen Wettkämpfe am Wochenende, zu denen ich meist am Vortag anreise.

 

Bemerkst du eigentlich eine einseitige Beanspruchung durch den Körpereinsatz beim Stabhochsprung?

 

Bo: Eher weniger, da das Training so aufgebaut ist, dass beide Seiten den Erfordernissen entsprechend beansprucht werden. Außerdem arbeiten wir mit einer Reha-Trainerin, die im Stabilitätstraining besonders auf die beidseitige Beanspruchung eingeht.

 

Hast du neben dem Training und den Wettkämpfen noch Zeit für andere Dinge?

 

Bo: In der Saison eher weniger. Aber außerhalb der Saison schon, vor allem an den Wochenenden.

 

Hast du ein besonderes Hobby?

 

Bo: Ich interessiere mich generell für Sport, für relativ viele Sportarten, vor allem für Basketball und Football.

 

Bleibt auch Raum für Freundschaften?

 

Bo: Ja, auf jeden Fall. Es ist jetzt nicht so, dass ich durch den Sport gar keine Zeit mehr habe.

 

Wie schaffst du es denn, dich immer wieder zu motivieren, denn dein Trainingspensum ist ja schon sehr enorm – neben der Schule?

 

Bo: Vor allem motiviert mich meine Familie. Außerdem natürlich die Wettkämpfe in den unterschiedlichen Städten und Ländern.

Z.B. das Olympiastadion in Berlin, wo die bis zu 30000 Zuschauer zu einer besonderen Atmosphäre beitragen, die dazu führt, dass man das Maximale aus sich rausholen will.

 

Und was ist jetzt der nächste Schritt, der für dich ansteht, in der sportlichen Karriere?

 

Bo: Mich im Erwachsenenbereich zu etablieren und 2020 bei den Olympischen Spielen dabei zu sein und die bestmögliche Platzierung rauszuholen.

 

Gibt es schulisch auch ein Ziel?

 

Bo: Ja, mein Abitur mit einem relativ guten Durchschnitt zu schaffen.

Im Vordergrund steht erst mal der Abschluss und am besten mit einem guten Notendurchschnitt.

 

Ich danke Dir für das Gespräch und wünsche Dir alles Gute, sportlich wie schulisch und privat!

 

(Das Interview führte Barbara Kreusch, Abteilungsleiterin Gesundheit + Sport-koordinatorin für Kaderathlet*innen)