Austausch mit Frankreich (10.02.2016)

 

Sieben Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe der Sozialassistenten des Geschwister-Scholl-Berufskollegs wagen den Blick über den Tellerrand und nehmen an dem Austausch mit dem Berufskolleg Marie et Pierre Curie in Freyming Merlebach vom 11.01.2016 bis zum 06.02.2016 teil.

 

Die Kooperation wird durch das Deutsch-Französische-Sekretariat gefördert und beinhaltet das Ziel einer langjährigen Zusammenarbeit der beiden Schulen. Einige Schülerinnen und Schüler  hatten im Rahmen einer Veranstaltung des Deutsch-Französischen-Sekretariates in Saarbrücken die Möglichkeit, den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich, Herr Dr. Nikolaus Meyer-Landrut und die saarländische Ministerpräsidentin, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer zu treffen und über ihren Austausch zu berichten.

 

Neues_10-02-2016_FrankreichaustauschDie deutschen Austauschschüler werden im schuleigenen Internat in Frankreich beherbergt und haben die Möglichkeit in der Schulkantine zu speisen. „Wir werden dort mit verschiedenen Leckereien regelrecht gemästet“, erzählt Nina Lorenz, die die Schülerinnen und Schüler in der ersten Austauschwoche vor Ort betreut hatte.

 

Der vierwöchige Aufenthalt in Frankreich besteht aus einem einwöchigen Tandem-Sprachkurs mit den französischen Schülerinnen und Schülern an dem Berufskolleg und einem dreiwöchigen Praktikum in Kitas, Seniorenheimen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Dabei besuchen vier Lehrer des Geschwister-Scholl-Berufskollegs jeweils eine Woche die deutschen Austauschschüler.

Im April 2016 kommen die französischen Austauschschüler und zwei Lehrer, die vier Wochen in Deutschland bleiben. Nach adäquaten Unterkünften, einer reibungslosen Versorgung mit Essen sowie Kultur- und Abendprogrammveranstaltungen wird an dem Geschwister-Scholl-Berufskolleg für solche Austauschprogramme regelmäßig gesucht.

 

Der Austausch ist für die Schülerinnen und Schüler ein großer Gewinn. Dabei stehen Persönlichkeitsentwicklung, Horizonterweiterung, Erwerb wichtiger sozialer Kompetenzen und einer Fremdsprache sowie der wichtige Beitrag zur Völkerverständigung an erster Stelle und verbessern deutlich die Berufschancen der Lernenden.

(Julia Neumann)