Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen Fachrichtung:

Sozialassistent/-in

Allgemeines:

Die Berufsfachschule für Sozialassistenten/-innen vermittelt einen schulischen Berufsabschluss als „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/-in“.

Die Schüler/-innen sollen befähigt werden, als Fachkraft in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Familien-, Alten- und Behindertenhilfe, seltener in Einrichtungen der Kinder- oder Jugendhilfe, im Bereich der Gesundheits- und Sozialpflege, Menschen in besonderen Lebenssituationen zu unterstützen.

Die Berufsfachschule ermöglicht gleichzeitig den Erwerb der Fachoberschulreife bei entsprechendem Notendurchschnitt.

Dauer:

2 Jahre / Vollzeitunterricht / 36 Wochenstunden einschließlich praktischer Übungen und Praktika an außerschulischen Lernorten (Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen für Senioren und kranke Menschen und Tageseinrichtungen für Kinder)

Ausbildungsvoraussetzungen:

Mindestens Hauptschulabschluss (HS9)

Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses (am 1. Schultag nicht älter als drei Monate)

Ansprechpartner/in:

Unterrichtsfächer:

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Sozialpädagogik und Sozialpflege, Praxis Sozialpädagogik und Sozialpflege, Ernährung und Hauswirtschaft, Praxis hauswirtschaftliche Versorgung, Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung
  • Mathematik, Englisch

 

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch / Kommunikation,
  • Religionslehre, Sport / Gesundheitsförderung,
  • Politik / Gesellschaftslehre

Anfallende Kosten:

Für Arbeitsmaterial, Erste-Hilfe-Kurs, Arbeitskleidung, Exkursionen

Abschluss:

  • Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/-in, Betreuungskraft nach §87b Abs.3 SGB XI
  • Notenabhängig: Hauptschulabschluss (HS10) oder Fachoberschulreife (FOR) oder FOR + Qualifikation

Berechtigungen:

  • Tätigkeit als Sozialassistent/-in in sozialpflegerischen Einrichtungen
  • mit FOR Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherausbildung) oder Heilerziehungspflege
  • mit FOR Aufnahme in die Fachoberschule für  Sozial-  und Gesundheitswesen zum Erwerb der Fachhochschulreife (FHR)
  • Berufsabschluss und FOR als gute Basis für  weitere Berufsausbildungen im Bereich der Kranken- und Altenpflege, Familienpflege