Bildungsgang: Elektro – Industrie

Berufsbezeichnung:

Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik

Voraussetzung:

Für die anerkannten Ausbildungsberufe ist gesetzlich keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Die Anforderungen an die Bewerber und die Einstellungsbedingungen der Unternehmen sind unterschiedlich.

Deshalb ist es zweckmäßig, sich rechtzeitig bei den in Frage kommenden Ausbildungsbetrieben über die Termine für Vorstellungsgespräche, Auswahltests und Einstellungsbedingungen zu informieren.

Ausbildungsdauer und Ausbildungsorte:

Die Ausbildungszeit dauert in der Regel dreieinhalb Jahre.

Die praktische Ausbildung findet in ausbildungsberechtigten Betrieben statt. Parallel dazu wird in der Berufsschule der berufsbegleitende Unterricht erteilt, in dem überwiegend fachliche Kenntnisse vermittelt werden und die allgemeine Bildung weiterführend gefördert wird.

Schulische Ausbildungsinhalte:

Die Bildungsgangkonferenz hat nach den Vorgaben der Neuordnung der Elektroberufe angestrebte Kompetenzen definiert und Lernsituationen erarbeitet, die im Unterricht umgesetzt werden:

Die aktuellen Inhalte sind im Internet auf der Seite

http://gsbk-lev.de/Betriebstechnik/index.html

zu finden.

Abschluss:

Die Abschlussprüfung findet in zwei Teilen vor der Industrie- und Handelskammer statt.

Die erste Teilprüfung wird nach 2 Jahren durchgeführt und zählt 40% der Gesamtprüfung. Der zweite Teil findet am Ende der Ausbildungszeit nach 3,5 Jahren statt.

Beide Prüfungen bestehen aus einem Prüfungstück, einem schriftlichen Teil sowie einer mündlichen Prüfung.

Weiterbildungs-

möglichkeiten:

Die Ausbildung in einem industriellem Elektroberuf ist ein solides Fundament für eine erfolgreiche Berufstätigkeit.

Neben innerbetrieblichen Entwicklungsmöglichkeiten und Aufstiegsformen gibt es vornehmlich folgende, zu staatlich anerkannten Abschlüssen führenden Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Ausbilder
  • Industriemeister
  • Staatlich geprüfter Elektrotechniker
  • Diplom-Ingenieur (FH)